Daily Market Report – July 2, 2026

Markets The nervousness of the past days continues to focus on the technology sector. While the Nasdaq 100 (NDX) is once again under pressure, the S&P 500 (TV:TVC:SPX) and the Euro Stoxx (TV:INDEX:STOXX50E) are holding up significantly better. For more than a year, nearly every positive news from the field of artificial intelligence has been met with rising valuations. In the meantime, the focus seems to be shifting. It is no longer solely the amount of investments in data centers and accelerator chips that matters, but their future returns. The yield of the ten-year US Treasury bond (US10Y) is moving only slightly, as is the US dollar index (DXY). The euro (EURUSD) is gaining slightly. At the same time, the decline in oil prices continues. Brent (UKOIL) is trading just above 70 dollars per barrel, after progress in talks between Washington and Tehran reduced the geopolitical risk premium. This is rather relieving for the inflation outlook in the short term. Companies Corporate news continues to be dominated by the AI value chain. At the center is NVIDIA (NVDA), whose valuation is now considered a benchmark for the entire AI infrastructure complex. However, the selling pressure is not limited to the market leader. Broadcom (AVGO), Advanced Micro Devices (AMD), as well as memory manufacturers Samsung Electronics (005930) and SK Hynix (000660) are also experiencing significant price losses. However, there is currently no solid evidence of a weakening demand for GPUs, high-performance memory, or networking technology. Aside from the technology sector, individual companies are showing that operational improvements continue to be rewarded. The French caterer Sodexo raised its revenue forecast after a better than expected quarter and was among the strongest performers in European trading. Bayer benefited from positive developments related to the Roundup lawsuits. Both examples underscore that the market is currently distinguishing very clearly between company-specific fundamentals and sectoral valuation issues. Macroeconomics Today, the focus is almost exclusively on the American labor market. An increase in employment of around 110,000 jobs outside of agriculture is expected after 172,000 in the previous month; the unemployment rate is likely to remain at 4.3 percent. For the Federal Reserve, the absolute number of new jobs will be less decisive than the combination of employment development, wage growth, and unemployment rate. This will determine whether the expectations for the further interest rate path remain valid or need to be adjusted again. The market reaction is likely to extend well beyond the bond market. Surprisingly strong data would favor higher bond yields and a stronger dollar, thereby particularly burdening highly valued growth companies. Weaker data, on the other hand, could strengthen hopes for an earlier monetary easing and stabilize the technology sector, which has recently come under pressure. At the time of creating this report, the official labor market data was not yet available. Today's price development should therefore be understood primarily as positioning ahead of one of the most important macroeconomic events of the month. A fundamental reassessment of the economic outlook cannot be derived from this so far.

Täglicher Marktbericht – 2. Juli 2026

Märkte Die Nervosität der vergangenen Tage konzentriert sich weiterhin auf den Technologiesektor. Während der Nasdaq 100 (NDX) erneut unter Druck steht, behaupten sich der S&P 500 (TV:TVC:SPX) und der Euro Stoxx (TV:INDEX:STOXX50E)) deutlich besser. Seit mehr als einem Jahr wurde nahezu jede positive Nachricht aus dem Bereich Künstliche Intelligenz mit steigenden Bewertungen beantwortet. Inzwischen scheint sich der Fokus zu verschieben. Entscheidend ist nicht mehr allein die Höhe der Investitionen in Rechenzentren und Beschleunigerchips, sondern deren künftiger Ertrag. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe (US10Y) bewegt sich nur wenig, ebenso der US-Dollar-Index (DXY). Der Euro (EURUSD) legt leicht zu. Gleichzeitig setzt sich der Rückgang des Ölpreises fort. Brent (UKOIL) notiert nur noch knapp über 70 Dollar je Barrel, nachdem Fortschritte in den Gesprächen zwischen Washington und Teheran die geopolitische Risikoprämie sinken ließen. Für die Inflationsperspektive ist dies kurzfristig eher entlastend. Unternehmen Die Unternehmensnachrichten werden weiterhin von der KI-Wertschöpfungskette dominiert. Im Mittelpunkt steht NVIDIA (NVDA), dessen Bewertung inzwischen als Gradmesser für den gesamten AI-Infrastrukturkomplex gilt. Der Verkaufsdruck beschränkt sich allerdings nicht auf den Marktführer. Auch Broadcom (AVGO), Advanced Micro Devices (AMD) sowie die Speicherhersteller Samsung Electronics (005930) und SK Hynix (000660) verzeichnen deutliche Kursverluste. Belastbare Hinweise auf eine Abschwächung der Nachfrage nach GPUs, Hochleistungsspeichern oder Netzwerktechnik gibt es bislang jedoch nicht. Abseits des Technologiesektors zeigen einzelne Unternehmen, dass operative Verbesserungen weiterhin honoriert werden. Der französische Caterer Sodexo erhöhte nach einem besser als erwarteten Quartal seine Umsatzprognose und gehörte zu den stärksten Werten im europäischen Handel. Bayer profitierte von positiven Entwicklungen im Zusammenhang mit den Roundup-Verfahren. Beide Beispiele unterstreichen, dass der Markt derzeit sehr klar zwischen unternehmensspezifischen Fundamentaldaten und sektoralen Bewertungsfragen unterscheidet. Makroökonomie Der Blick richtet sich heute nahezu ausschließlich auf den amerikanischen Arbeitsmarkt. Erwartet wird ein Beschäftigungsaufbau von rund 110.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft nach 172.000 im Vormonat; die Arbeitslosenquote dürfte bei 4,3 Prozent verharren. Für die Federal Reserve wird weniger die absolute Zahl neuer Stellen entscheidend sein als die Kombination aus Beschäftigungsentwicklung, Lohnwachstum und Arbeitslosenquote. Sie bestimmt, ob die Erwartungen an den weiteren Zinspfad Bestand haben oder erneut angepasst werden müssen. Die Marktreaktion dürfte entsprechend weit über den Rentenmarkt hinausreichen. Überraschend starke Daten würden höhere Anleiherenditen und einen festeren Dollar begünstigen und damit insbesondere hoch bewertete Wachstumsunternehmen belasten. Schwächere Daten könnten dagegen die Hoffnung auf eine frühere geldpolitische Lockerung stärken und den zuletzt unter Druck geratenen Technologiesektor stabilisieren. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts lagen die offiziellen Arbeitsmarktdaten noch nicht vor. Die heutige Kursentwicklung ist deshalb vor allem als Positionierung vor einem der wichtigsten makroökonomischen Ereignisse des Monats zu verstehen. Eine grundlegende Neubewertung des konjunkturellen Ausblicks lässt sich daraus bislang nicht ableiten.